Der 1. FC Union Berlin trägt seine Heimspiele im Stadion An der Alten Försterei aus. Das Stadion ist das größte, reine Fußballstadion in Berlin und bietet 19.000 Fans und Zuschauern Platz (16.000 Steh- und 3.000 Sitzplätze). Namensgeber für das Stadion ist ein benachbartes altes Forsthaus, in welchem sich aktuell die Geschäftsstelle des Vereins befindet.
Am 7. August 1920 wurde das Stadion eröffnet und erfuhr im Laufe der Jahrzehnte immer wieder bauliche Veränderungen. Die wesentlichsten Modernisierungen waren aber wohl die Installation einer Flutlichtanlage im Dezember 2000 sowie die komplette Sanierung und Überdachung der Stehplatzränge (Bauzeit Juni 2008 bis Juli 2009). Die Bautätigkeiten in der Saison 2008/2009 sind zudem durch eine Besonderheit gekennzeichnet: Die Fans des Vereins haben ihr Stadion selbst gebaut. Mehr als 2.300 freiwillige Helfer leisteten 140.000 Arbeitsstunden und haben so ihrem Verein einige Millionen Euro eingespart. Ein Engagement in dieser Form ist wohl weltweit ohne Beispiel und wird es wohl auch auf einige Zeit hinaus bleiben.
Am 8. Juli 2009 wurde das Stadion mit einem Spiel gegen den Stadtrivalen Hertha BSC wiedereröffnet und bleibt weiterhin ein fast reines Stehplatzstadion. Im Zeitalter der multifunktionalen Kommerz-Arenen wird hier im Stadtteil Köpenick also der Gegenentwurf zum Event-Mainstream verwirklicht und gelebt. Bei einem Stadionbesuch kann man das durchaus selbst erfühlen.
Am 7. August 1920 wurde das Stadion eröffnet und erfuhr im Laufe der Jahrzehnte immer wieder bauliche Veränderungen. Die wesentlichsten Modernisierungen waren aber wohl die Installation einer Flutlichtanlage im Dezember 2000 sowie die komplette Sanierung und Überdachung der Stehplatzränge (Bauzeit Juni 2008 bis Juli 2009). Die Bautätigkeiten in der Saison 2008/2009 sind zudem durch eine Besonderheit gekennzeichnet: Die Fans des Vereins haben ihr Stadion selbst gebaut. Mehr als 2.300 freiwillige Helfer leisteten 140.000 Arbeitsstunden und haben so ihrem Verein einige Millionen Euro eingespart. Ein Engagement in dieser Form ist wohl weltweit ohne Beispiel und wird es wohl auch auf einige Zeit hinaus bleiben.
Am 8. Juli 2009 wurde das Stadion mit einem Spiel gegen den Stadtrivalen Hertha BSC wiedereröffnet und bleibt weiterhin ein fast reines Stehplatzstadion. Im Zeitalter der multifunktionalen Kommerz-Arenen wird hier im Stadtteil Köpenick also der Gegenentwurf zum Event-Mainstream verwirklicht und gelebt. Bei einem Stadionbesuch kann man das durchaus selbst erfühlen.
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Stadiongrafik als PDF |
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